Das Paradies Hawaii, den wilden Westen der USA und auch den sonnigen Süden habe ich bereits mehrmals bereist und immer wurde bis dahin von mir der Osten eher vernachlässigt. *tststs – Doch dieses Jahr wird sich das ändern, denn unser Road Trip durch den östlichen Teil von Amerika steht kurz bevor. 🙂

Doch bevor ich die geplante Tour ein wenig vorstelle, muss ich hervorheben, dass diesmal die Suche nach Reisepartnern eine extrem schwierige Geburt gewesen ist. Nicht, weil kein Interesse bestand, sondern immer als wir dachten, die Gruppe ist endlich zusammen, brach jemand aus dieser, einmal aufgrund eines Trauerfalls in der Familie und beim zweiten Mal durch eine Verletzung, weg. Nach diesen ganzen Rückschlägen haben wir es aber dennoch endlich geschafft und die Truppe steht (Michael, Guido, Tobi und natürlich mir) und ich lasse mich überraschen, was unsere Chaostruppe von den USA übrig lassen werden.

Doch nun zu den Höhepunkten unserer geplanten Reise durch den Osten:

Am 24.05. geht es für 3 Wochen von Deutschland/Düsseldorf nach New York (JFK), von wo wir auch sofort mit einem fetten Premium SUV aufbrechen, um noch nach der Landung die Stadt zu verlassen und in Richtung Boston zu fahren. New York werden wir uns aufheben als Highlight zum Ende der Reise. 🙂

Außerhalb vom Big Apple werden wir in der Gegend um New Haven übernachten und uns am frühen Morgen auf den Weg nach Boston machen. Hier erwartet uns der Freedom Trail, eine 4km lange Besichtigungs-Route, die siebzehn historische Sehenswürdigkeiten verbindet und uns erlaubt einen schnellen Überblick über die Geschichte Bostons zu bekommen. Ein Bummel durch das hübsche Viertel Beacon Hill führt uns unter anderem in die kopfsteingepflasterte Acorn Street, die als eine der meistfotografierten Straßen der USA gilt. Den Abend lassen wir an diesem Samstag in einer schönen Bar ausklingen.

Am nächsten Tag geht es nach dem Frühstück weiter in Richtung Norden nach Portland. Auf dem Weg dorthin durchqueren wir Portsmouth, sowie Kennebunkport, wo man das Gefühl hat, das die Zeit stehen geblieben ist und das auch als der Sommersitz des ehemaligen US-amerikanischen Präsidenten George H.W. Bush bekannt wurde.

In Portland darf ein Besuch des bekannten Head Lights nicht fehlen. Er ist der älteste Leuchtturm des Bundesstaates Maine und wurde 1787 konstruiert und gebaut. Am nächsten Tag geht es dann weiter zu unserem nördlichsten Punkt im Bundesstaat Maine, nämlich die kleine Küstenstadt Bar Harbor. Schon kurz nach unserer Ankunft wird uns klar sein, warum der Ort auf Mount Desert Island seit langem ein beliebtes Urlaubsziel ist. Die Gemeinde legt großen Wert auf den Erhalt ihres historischen Erbes und begeistert mit malerischen Ausblicken auf die Berge, typischem New England-Charme und vielseitigen Outdoor-Abenteuern.

Jetzt heißt es aber, ab nach Kanada. Übernachten werden wir in der Stadt Sherbrooke in der Provinz Quebec. Hier werden wir schon den französischen Einfluss zum ersten Mal zu sehen bekommen.

Nach einer ausgiebigen Stärkung am Morgen geht es ab nach Montreal, einer Millionenstadt, in der nicht nur 1967 die Weltausstellung stattfand, sondern 1976 auch die Olympischen Sommerspiele austragen durfte. Vom 233 Meter hohen Mont Royal Hügel werden wir einen sagenhaften Blick über die Stadt haben, um kurz danach in Old Montreal sogar das Gefühl zu haben, plötzlich in Paris zu sein. Alte Häuser und ein Nachbau von Notre-Dame, der Notre-Dame de Montréal, prägen diesen Teil der Stadt. Auf unserem Weg nach Toronto machen wir einen kurzen Zwischenstopp in Kingston, auch Großmutter der kanadischen Hauptstädte genannt.

Als hätte ich es geplant, pünktlich an einem Samstag kommen wir in Toronto an, hier geht es abends zum Feiern in den Rebel Club, einer der angesagtesten Clubs der Stadt. Ebenfalls entdecken wir auch hier die Stadt von oben, vom berühmten CN Tower und fahren dort bis in die oberste Aussichtsplattform in die Spitze des Turms. Nach 2 Nächten in der Hauptstadt von Ontario brechen wir sehr früh auf, um pünktlich an den Niagarafällen anzukommen. Hier geht es mit dem Boot nah, ganz nah, an die Fälle heran und wir werden nass, sehr nass. Cool!! J Aber ist ja Juni. 🙂 Danach geht es zur „Journey beyond the Falls“. Mit dem Aufzug geht es knapp 40 Meter in die Tiefe in einen 125 Jahre alten Tunnel. Nun befinden wir uns sozusagen hinter den Wasserfällen. Das wird ein Spektakel werden. Als Abschluß unseres Besuches der Niagara Fälle geht es etwas abseits zu einem Jet-Boat-Anbieter und wir heißen per Powerboat durch die Stromschnellen und werden zum Schluß aber so richtig nass. Zurück an den Wasserfällen übernachten wir zum letzten Mal in Kanada, um den Abend in der Aussichtsplattform des Skylon Towers zu verbringen und den Anblick auf die beleuchteten Fälle zu genießen.

Am nächsten Morgen geht es wieder über die Grenze zurück nach Amerika, um auf direktem Weg weiter nach Pittsburgh in Pennsylvania zu fahren. Hier fließen drei Flüsse zusammen und nach einer Fahrt mit dem Duquesne Incline auf den stadtnahen Berg bekommen wir auch hier eine perfekte Aussicht auf die Skyline der Stadt.

Heute steht die längste Etappe auf dem Plan, denn es geht nach Richmond. In der Hauptstadt von Virginia wurde im Jahre 1755 zum Revolutionskrieg ausgerufen. Ebenfalls wohnte hier Jefferson Davis, der Präsident der Konföderierten Staaten, während des Bürgerkrieges. Eine historisch sehr interessante und wichtige Stadt für die USA.

Danach geht unser Trip weiter nach Norfolk, hier finden wir nicht nur den größten Marinestützpunkt der Welt, sondern auch die meisten Flugzeugträger der USA. Ein Besuch des größten Schlachtschiffes, der Wisconsin, dürfen wir uns deshalb nicht entgehen lassen.

Zurück am Atlantik ruft uns nun das Städtchen Ocean City, ein typischer amerikanischer Urlaubsort am Strand. Hoffen wir mal, dass das Wetter mitspielt und wir in die Brandung springen können. 🙂

Die nächsten beiden Städte bedürfen eigentlich keiner weiteren Erklärung. Washington und Philadelphia stehen auf der Liste. Danach geht es nach Atlantic City. Das Las Vegas des Ostens.
Nun erwartet uns mit Sicherheit die Krönung unserer Reise…the big apple, NEW YORK!! 3 Nächte werden wir hier verbringen, bevor wir wieder gen Heimat fliegen. Aber diese 3 Tage werden es in sich haben. Unsere Füße werden qualmen. 🙂

Nach diesen letzten drei Nächten in einer der aufregendsten Stadt der Welt, fliegen wir wahrscheinlich, mit vielen tollen Erinnerungen gegen Abend zurück nach Deutschland.

Doch was wir alles dann genau erlebt haben, und was evtl. sogar von meiner jetzigen Beschreibung abweichen wird… wir werden es sehen und Ihr später auch, in meinem dann veröffentlichten Road Movie, mit dem verheißungsvollen Namen: Hangover 4 – Der nackte Wahnsinn!